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Julius kam 1998 zu uns. Er war ein lieber kleiner
Kerl, der am liebsten bis zu letzt an Mutters Zitzen gehangen hatte.
Am Anfang hatte er keine richtige Lust zu fressen.
Da ich zu dieser Zeit zwei Würfe hatte und diese mir, wie man so
schön sagt, die Haare vom Kopf fraßen,
hat er sich ziemlich schnell umgestellt.
Er ist bis zu seinem ersten Wurf bei uns geblieben. Es war schön
anzuschauen, wie er seine Babys putzte und mit ihnen spielte.
Leider ging das Idyll nicht sehr lange gut, da unsere Gwendolin
immer noch den Boss spielte und er sich,
gutmütig wie er war, zurück zog. Er lebte dann zusammen mit meiner
Schwiegermutter bei ihr, in der Nachbarwohnung.
2003 wurde er krank und bekam eine Gelbsucht. Nach ungefähr sechs
Wochen hatte er sich wieder erholt. Er nahm wieder zu .
Es ging ihm gut. Ein reichliches Jahr später traten ähnliche
Symptome
auf und ich ließ wieder eine Sonographie machen.
Der Befund war Leberkrebs.
Wir haben versucht ihm die letzten Wochen noch so schön wie möglich
zu machen.
Als wir merkten das er Schmerzen bekam, haben wir ihn zu Hause
einschläfern lassen.
Er ist in meinen Armen gestorben. Das war das letzte, was ich für
den kleine Kerl tun konnte.
Wir haben ihm viele sehr schöne Babys zu verdanken. |